Tagesgedanke vom Freitag, den 6. November 2026

Manchmal ist es gefährlich

Manchmal ist es gefährlich, von seinen Eltern oder einem anderen Mitglied der Familie etwas zu erben, weil man dadurch in eine schwierige Lage gerät. Wenn die Person, von der ihr etwas erbt, ihr Vermögen auf unehrliche Weise erworben hat, ist es besser, die Erbschaft nicht anzunehmen, da diese Person sich in eurer Familie, vielleicht sogar als euer Kind, wiederverkörpern möchte. Sie wird euch sagen: »Ich habe dir Ländereien, Häuser, Geld und Möbel gegeben. Ich habe das Recht, zu verlangen, dass du mich jetzt beherbergst.« Ihr werdet dann ein kriminelles Kind haben, ohne zu verstehen, woher ihr es habt. Dabei handelt es sich ganz einfach um den Großvater oder die Großtante, die keine achtbaren Personen waren und deren Erbe, das sie auf unehrliche Weise erworben hatten, ihr freudig angenommen habt. Von einem guten Menschen könnt ihr alles annehmen. Es ist sogar ein Segen, wenn etwas von so einem Menschen in eurer Familie bleibt. Es empfiehlt sich jedoch, nichts von denen anzunehmen, die nicht den Weg des Guten gegangen sind. Ihr könnt es zwar annehmen, aber nicht für euch selbst. Verwendet es stattdessen, um bedürftigen Menschen zu helfen. Auf diese Weise habt ihr nicht nur keine Schuld gegenüber diesem Verwandten, sondern helft ihm auch noch, das Böse, das er angerichtet hat, ein wenig gutzumachen.*

Omraam Mikhaël Aïvanhov
Siehe das Buch Saaten des Glücks, kapitel V

OMRAAM MIKHAËL AÏVANHOV
Sonnenworte

Die universelle Botschaft von Omraam Mikhaël Aïvanhov (1900 – 1986) ist in die Reihe der grossen Weisheitslehren der Menschheitsgeschichte einzuordnen. In seiner Philosophie erläutert er die grossen Lebensgesetze und vermittelt zahlreiche Methoden und Anwendungsmöglichkeiten, die zu einem besseren Selbstverständnis des Menschen beitragen.

„Ich möchte euch durch meine Lehre ein grundlegendes Verständnis des Menschen vermitteln: darüber, wie er gebaut ist, über seine Beziehungen zur Natur, über den Austausch, den er mit dem Universum halten muss, um an der Quelle des göttlichen Lebens trinken zu können…“

 


 
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