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Beeindruckende Bilder aus Leben und Lehre
 von Omraam Mikhaël Aïvanhov
 
mit Meister Peter Deunov in Bulgarien

Hommage an Meister Peter Deunov

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Biografie

Beschreibende Biografie

Omraam Mikhaël Aïvanhov wurde am 31. Januar 1900 in Serbtzy (Mazedonien) geboren und lebte ab seinem siebten Lebensjahr in Varna (Bulgarien). Seine Jugend war von schwierigen Umständen begleitet: der Verlust des Vaters, die Armut, die Instabilität und Kriege wurden für ihn zu Gelegenheiten, seinen Willen zu entwickeln, seine geistigen Erkenntnisse zu vertiefen und seine Liebe, sowie den Wunsch, der gesamten Menschheit nützlich zu sein, zu entfalten.

Mit 17 Jahren begegnete er dem damals in Bulgarien sehr bekannten Meister Peter Deunov, dessen Ruf auch weit über die Grenzen seines Landes hinaus reichte. Zwanzig Jahre lang prägte ein wertvoller und intensiver Austausch dieses Verhältnis zwischen Meister und Schüler.
Nach seinem Universitätsstudium wurde Omraam Mikhaël Aïvanhov Lehrer und dann Schuldirektor. Gleichzeitig arbeitete er intensiv mit der Lehre Peter Deunovs. Als eifriger Leser spiritueller Literatur erprobte er die bei seinem Meister empfangenen geistigen Wahrheiten immer zuerst an sich selbst.

Peter Deunov sah 1937 voraus, dass politische Unruhen in Bulgarien zum Verbot aller Vereinigungen spiritueller Art führen würden, und bat daher seinen Schüler, nach Frankreich zu gehen, um dort sein Werk zu bewahren und fortzuführen, um die Lehre bekannt zu machen und weiterzuentwickeln und um sie den neuen gesellschaftlichen Bedingungen anzupassen. Trotz aller Schwierigkeiten und Prüfungen blieb Omraam Mikhaël Aïvanhov der empfangenen Mission treu und teilte unermüdlich und in uneigennütziger Weise seine Liebe, seine Kenntnisse und seine Aufmerksamkeit mit allen, die ihm begegneten.

Nachdem er über zwanzig Jahre an der ihm von Peter Deunov übertragenen Aufgabe gearbeitet hatte, reiste er 1959 für ein Jahr nach Indien, wo er am 17. Juni dem grossen Mahavatar Neem Karoli Babaji begegnete, über den Yogananda in seinem Buch „Autobiografie eines Yogi“ sagte, seine Rolle bestehe schon seit langer Zeit darin, die Propheten und Meister zu führen. Über die genauen Umstände, unter denen ihm dort sein Name „Omraam“ verliehen wurde, bewahrte er Stillschweigen.
Weitere besondere Begegnungen auf der Indienreise: Ma Ananda Moy (1896 – 1982), Swami Nityananda (1896 – 1961), Anagarika Govinda (1898 – 1985) und Swami Shivananda (1887 – 1963).

Bis zu seiner Rückkehr aus Indien hatte er es immer abgelehnt, von seinen Schülern als „Meister“ bezeichnet zu werden. Man hatte ihn „Bruder Mikhaël“ genannt, und er betrachtete sich immer als Schüler seines Meisters Peter Deunov. Doch als er zurückkam, bestanden seine Schüler, die ihm schon seit 22 Jahren folgten, darauf, den ihm gebührenden Respekt ausdrücken zu dürfen, und so akzeptierte er schliesslich, dass sie ihn mit „Meister“ anredeten

 

biografische Daten


11-jährig mit seiner Mutter und seinem Bruder
11-jährig mit seiner Mutter und seinem Bruder


Peter Deunov (Mitte), rechts davon Omraam Mikhaël Aïvanhov
Peter Deunov (Mitte), rechts davon
Omraam Mikhaël Aïvanhov


Bei seiner Ankunft in Frankreich
Bei seiner Ankunft in Frankreich


1959 Vor seiner Abreise nach Indien
1959 Vor seiner Abreise nach Indien


1960 Rückkehr aus Indien
1960 Rückkehr aus Indien



Die Länder, die er auf seinen Reisen besuchte:

Deutschland
England
Bulgarien
Kanada
Ceylon
Ägypten
Spanien
USA (Kalifornien, Florida, Texas, New York, Washington D.C.) Karibische Inseln, Hawaii
Äthiopien
Finnland
Griechenland
Holland
Hongkong
Indien
Israel
Italien
Japan
Libanon
Marokko
Norwegen
Schweden
Schweiz
Thailand
Jugoslawien




1900

Geburt am 31. Januar

1907

Frühling: Zerstörung des Heimatdorfes und Wegzug nach Varna (Bulgarien)

1908Oktober, Tod des Vaters

1915

Erleuchtung: hört die Harmonie der Sphären

1917

Winter: erste Begegnung mit Peter Deunov

1923-31

Sofia: Universitätsstudium und Abschluss mit Psychologiediplom. Weitere Studien in unterschiedlichen Fächern.

1932- 35

Arbeit als Lehrer, dann als Schuldirektor

1937

Juli: Ankunft in Frankreich

1938

Januar: erster öffentlicher Vortrag in Paris zum Thema „geistiges Erwachen“; Juni: erster öffentlicher Vortrag in Lyon über die „geistige Galvanoplastik“.

1944

27. Dezember: Tod des 80-jährigen Peter Deunov

1945

Erste Bruderschaftsgruppe in der Schweiz. Veröffentlichung des ersten Buches unter dem Titel: „Liebe, Weisheit, Wahrheit“ mit einem Vorwort von Lanza del Vasto.

1947

Kauf des Anwesens „Izgrev“ in Paris auf dem die Begegnungen stattfinden.

1948

16. Januar: Die Fraternité Blanche Universelle wird offiziell eingetragen
21. Januar, Verhaftung aufgrund falscher Anschuldigungen

1950

März: Entlassung aus der Haft. (1960 vollständige Rehabilitation),
Mitte März Rückkehr nach Izgrev

1953

Erster Kongress in Bonfin bei Fréjus, Côte d’Azur.

1959

Februar: Abreise nach Indien

1960

Rückkehr aus Indien

1961
bis 1985
Zahlreiche Reisen in der ganzen Welt
Aufenthalte in verschiedenen Ländern mit reger Vortragstätigkeit (geschätzt weit mehr als 5000 Vorträge)
Begegnungen mit hochrangigen geistigen Grössen
Tausende von privaten Beratungsgesprächen

1972

Erscheinen des ersten Bandes der Gesamtwerke

1986

letztes Jahr in Bonfin,
Verlassen seines physischen Körpers am 25. Dezember

  

Das Jahresende und den Beginn des neuen Jahres verbrachte er meistens in Paris (Izgrev)
Danach reiste er in die Schweiz, wo er bis 1981 jeweils mehrere Monate oberhalb von Vevey im Zentrum „Videlinata“ verbrachte.
An Ostern und während der Sommermonate (Juli bis September) hielt er sich im Zentrum „Bonfin“ (Südfrankreich) auf.
Im Herbst zog er sich gewöhnlich in die Pyrenäen zurück, an einen Ort namens Trassoulas.

  
 
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