Eine erfolgreiche Erziehung ist möglich
Eltern und Erzieher finden hier eine Auswahl inspirierender Gedanken

Vor der Geburt des Kindes können seine Eltern es bereits beschützen und wesentlich prägenses

 Der Entschluss, ein Kind zu bekommen, bedeutet, eine schwere Verantwortung auf sich zu nehmen. Deshalb ist es wichtig, dass die Eltern dieses ankommende Wesen bereits lange vor seiner Geburt Gott oder wenigstens einem hohen Ideal weihen. Durch diese Weihe machen sie aus ihm nicht notwendigerweise jemand Außergewöhnlichen, aber sie prägen ihm ein Zeichen ein: In seiner psychischen Natur werden Energiebahnen gelegt, die leichter segensreiche Kraftströme anziehen und schädliche Ströme ablenken werden. Die wahre Erziehung eines Kindes beginnt vor seiner Geburt. Deshalb muss sich die Mutter lange vor der Geburt, während sie es trägt, ihrer Einflussnahme auf das Kind bewusst werden. Es reicht nicht aus, dass sie dieses Kind bereits liebt, sie muss die Macht der Liebe nutzen lernen. Während sie an ihr Kind denkt, hat sie die Möglichkeit, ihre Liebe bis in die erhabenen Regionen zu lenken, um dort die für seine körperliche und seelische Entwicklung notwenigen Elemente zu sammeln und sie dem Kind einzuflößen. (Tagesgedanke vom Samstag, den 6. April 2013).

Sprechen Sie zu Ihrem schlafenden Säugling

 Wenn das Baby schläft, kann sich die Mutter an sein Bettchen setzen oder es in die Arme nehmen und ihm ganz sachte sagen: "Mein Kind, ich habe dich sehr lieb, ich denke an dich, ich möchte, dass du gross, edel, strahlend und göttlich wirst, ich möchte, das du
viel Verstand, Kraft, Reinheit und Güte haben wirst". So soll sie mit ihren guten Wünschen zu dem Kind sprechen. Vielleicht halten manche diese Methode für unsinnig, aber wer die Gesetze des Universums kennt, wird mir Recht geben, denn er weiss, dass das Wort allmächtig ist. Selbst wenn das Kind in dem Augenblick nichts versteht, werden ihre Worte in seinem Unterbewusstsein registriert und wirken in der Richtung, die die Mutter ihnen gegeben hat, im Kind weiter. (Auszug aus dem Buch "Die Erziehung beginnt vor der Geburt").

Die Pädagogik des Vorbilds

 Im Allgemeinen wartet man mit der Erziehung, bis die Kinder ein gewisses intellektuelles Verständnis besitzen. Dann gibt man ihnen Erklärungen und glaubt, das sei Erziehung. Nein, übrigens haben Erklärungen noch nie einen grossen pädagogischen Wert gehabt. In der Pädagogik ist die einzig wirksame Methode das Beispiel. Zeigt den Kindern konkret, was sie tun sollen, macht es ihnen vor und erklärt nichts. Zeight ihnen wie man wäscht, sauber macht, Ordnung schafft oder wie man die Mahlzeiten zubereitet. Kinder sind kleine Affen, sobald ihr etwasd tut, wollen sie euch imitieren. (Auszug aus dem Buch "Die Erziehung beginnt vor der Geburt").

Die Realität der
unsichtbaren Welt zeigen

 Unter dem Vorw
and, ihre Kinder nicht beeinflussen zu wollen, haben sich manche Eltern dazu entschlossen, ihnen überhaupt keine religiöse Erziehung zu geben. »Wir wollen sie frei lassen«, sagen sie, »damit sie später selbst wählen können«. Nun, das ist eine sehr schlechte Überlegung. Selbstverständlich gibt es bestimmte Formen religiöser Erziehung, die den Geist des Menschen unterdrücken, die die Menschen engstirnig machen, sie zur Intoleranz führen und sogar zum Fanatismus, und davor sollte man sich hüten. Aber nimmt man den Kindern die Freiheit, wenn man ihnen das Vorhandensein der Welt von Seele und Geist zu Bewusstsein bringt? Nein! Kinder, die eine spirituelle Erziehung genossen haben, sind besser fürs Leben gewappnet, als all diejenigen, denen sie fehlt. Sie werden den gleichen Schwierigkeiten begegnen, auf die gleichen Hindernisse stoßen wie alle anderen, aber weil sie gelernt haben, mit der göttlichen Welt in Kontakt zu treten, werden sie unter Bedingungen, in denen die anderen schwächer oder mutlos werden oder krumme Wege einschlagen, im Gegenteil voranschreiten, sich verbessern und für ihre Umgebung eine Stütze, ein Licht werden. (Tagesgedanke vom Freitag, den 12. August 2005).

Die vom Kind gemachten Anstrengungen formen seinen Charakter

 Mit der Begründung, dass ihre Kinder nicht leiden sollen, unterstützen die Eltern oft deren schlechte Angewohnheiten. Sobald sie sehen, wie ihre Kinder sich ein wenig abmühen, um das zu erledigen, was von ihnen verlangt wurde, sind die Eltern beunruhigt und greifen ein, um ihnen diese Anstrengung zu ersparen. In Wirklichkeit haben die Kinder so große Energiereserven und sind so widerstandsfähig, dass sie diese kleinen Unannehmlichkeiten sehr schnell vergessen. Was ihnen bleibt, ist, dass es sich lohnt, sich anzustrengen, und das wird ihren Charakter formen. Darüber sollten die Eltern nachdenken. Wenn die Eltern immer da sind, um auf die Kinder aufzupassen, sich Sorgen zu machen und zu sagen: ""Ach, der Arme, man darf ihn nicht überfordern, er darf nicht leiden"", und ihnen so die kleinsten Mühen ersparen, werden die Kinder faul, schwächlich, egoistisch und launisch. Wenn sie ihre Kinder wirklich lieben und sich um ihre gute Entwicklung sorgen, dann lassen sie diese sich ein bisschen abmühen -, wohlgemerkt: ein bisschen. Wenn es sein muss, sollen sie eben ein wenig mit ihren Kindern leiden, in dem Wissen, dass wirkliche Erziehung bedeutet, den Kindern den Sinn der Anstrengungen zu vermitteln. (Tagesgedanke vom Dienstag, den 9 September 2003).

Unterstützen Sie den Wunsch, stark zu sein

  Unterdrückt nicht bei den Jugendlichen den Wunsch, stark zu sein. Viele Erzieher glauben, das sei ein Wunsch, den man verdammen und unterdrücken muss. Nein, sie sollten die Jugendlichen ganz im Gegenteil dazu drängen, Kräfte zu erwerben, aber die Kraft, die in der Intelligenz, in der Sanftmut und in der Güte liegt: die Kraft des Geistes. Richtige Pädagogik heisst also zu lenken, nicht zu unterdrücken, sonst macht man die Jugendlichen kaputt und sie würden ängstlich, furchtsam und schwächlich werden, sie würden sich dem Erstbesten unterwerfen. Das wäre noch schlimmer!
(Auszug aus dem Buch "Die Pädagogik in der Einweihungslehre", Gesamtwerke - Band 27).



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