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Tagesgedanke

Tagesgedanke vom Dienstag, den 1. Dezember 2020

Die Auslese - Mutter Natur sortiert die Menschen aus

In der Bibel steht, dass beim Jüngsten Gericht eine Auslese unter den Menschen erfolgen wird: Die Guten kommen zur Rechten Gottes und erben sein Reich, während die Bösen zu seiner Linken kommen und ins Feuer geworfen werden. Ihr werdet nun sagen: »Wie ist der Herr grausam! Er kennt kein Mitleid!« Diese Beschreibung des Jüngsten Gerichtes ist tatsächlich unglaubwürdig, denn Gottes Wirken ist stets intelligent und nutzbringend; und er hätte gerne, dass alle zu seiner Rechten stünden, d.h. in der Glückseligkeit und Fülle wären.* Das Jüngste Gericht steht symbolisch für die Begebenheiten im Alltag des Menschen, denn es gibt auch die Mutter Natur, und sie kennt kein Mitleid. Sie ist gerecht und unerbittlich, sie sagt: »Mit diesen dunklen und verformten Materialien kann ich nichts anfangen. Sie müssen in die Fabrik zurückgeschickt und wieder eingeschmolzen werden.« Und mit dem, was aus dem Schmelzofen hervorkommt, macht sie wunderbare Kreationen wie z.B. Perlen. In ihr ist keinerlei Boshaftigkeit. Was macht der Juwelier? Mit Hilfe einer Lupe prüft er die Edelsteine und sagt: »Dieser Diamant ist vollkommen, und dieser hier hat kleine Flecken«, und er legt ihn beiseite. Er trifft also eine Auswahl. Überall, auf allen Gebieten, ob es sich um die Früchte der Erde oder um Rohstoffe handelt, sortieren die Menschen aus; warum sollte die Natur mit den Menschen nicht in gleicher Weise verfahren? *Siehe auch Band 209 (P0209DE), Kapitel 5 »Das Jüngste Gericht«.

Omraam Mikhaël Aïvanhov

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