Damit die Liebe niemals endet


"Die Männer und Frauen, die sich verlieben, hätten gerne, dass ihre Liebe niemals endet. Das ist möglich, aber man muss bestimmte Regeln kennen und sie anwenden."

Omraam Mikhaël Aïvanhov

Die Liebe schützen, indem ein Abstand gewahrt bleibt

"Ein Mann und eine Frau, die sich lieben, suchen instinktiv sich anzunähern, das ist natürlich. Wenn sie aber analysieren würden, was in diesem Moment im Bereich der feinstofflichen Emanationen geschieht, würden sie verstehen, dass diese Annäherung vielleicht nicht so günstig ist für ihre Liebe. Warum? Weil der Raum, der zwei Wesen trennt, dieser Raum, von dem man glaubt, er sei leer, in Wirklichkeit gefüllt ist mit subtilen Wesenheiten, die die besten Leiter psychischer Energien sind. Wenn die Liebenden zulassen, einen gewissen Abstand zu bewahren, werden sie sich mehr und mehr belebt und gestärkt fühlen durch die Energieströme, die zwischen ihnen zirkulieren. Die Liebe ist nicht die Begegnung von zwei Körpern, sondern die Vereinigung von zwei Quintessenzen, und es ist die Distanz, welche die besten Voraussetzungen schafft, damit ein wahrer Austausch zwischen ihren Seelen stattfindet. Wenn eines Tages diese Menschen beschließen, ihr Schicksal zu verbinden, auch dann sollten sie eine gewisse Distanz bewahren, um zu vermeiden, dass sie in jenes prosaische Familienleben hineinfallen, welches bezeichnend ist für das tägliche Leben von vielen Paaren, die nicht wachsam sind. Durch den Mangel an Wachsamkeit verlieren sie oft die Liebe. Darum ist es gut für ein Paar, dass jeder für den andern etwas Geheimes, Mysteriöses bewahrt, um das Interesse, die Neugier aufrechtzuerhalten. Es ist dieses Geheimnis, welches schützt, welches die Anziehungskraft nährt, die den einen an den anderen bindet." (Tagesgedanke vom 20.10.2014).

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Sich bewusst werden, was durch einen Kuss übermittelt wird

"Von morgens bis abends treffen und grüßen sich die Leute, aber meist tun sie dies, sogar in den Familien und Paaren, auf automatische, nachlässige Weise. Schaut, wenn der Mann zur Arbeit geht, küsst er seine Frau: »Auf Wiedersehen, Schatz«, »auf Wiedersehen Schatz«, aber was ist in ihren Küssen? Oft nichts. Sie küssen sich aus Gewohnheit. Eine Minute später haben sie vergessen, dass sie einander geküsst haben. Also ist es nicht der Mühe wert. Wenn man seinen Ehepartner küsst, sollte man ihm damit eine Unterstützung, etwas Lebendiges bringen... Die Männer und Frauen haben als Paar einen ständigen Austausch, aber was für einen Austausch? Es ist nicht verboten, sich zu küssen, aber man sollte sich wenigstens bemühen, dem anderen dabei immer etwas Gutes zu übermitteln." (Tagesgedanke vom 8.05.2014).

Die göttliche Seite im Anderen suchen

"...Die Ehe tötet die Liebe nicht ab, aber nur unter der Bedingung, dass Mann und Frau wissen, wie sie sich gegenseitig betrachten sollen. Jeder sollte beim anderen eine Offenbarung der göttlichen Welt suchen, eine Seele und einen Geist, die es wert sind, dass man für sie alle Opfer bringt. Falls sie darauf zählen, vom physischen Körper Zufriedenheit zu erlangen, wird ihre Liebe natürlich nicht dauern. Denn was ist der physische Körper? Wenn ein Mann stirbt und nur noch eine Leiche ist, behält ihn seine Frau dann bei sich? Nein, sie lässt ihn begraben. Dabei hat sie ihn geliebt, ihren Mann, und liebt ihn noch immer. Aber das, was man liebt, ist die subtile Seite, das Leben. Und das, was lebendig ist, sind Seele und Geist. Der physische Körper altert, und nach ein paar Jahren findet man ihn möglicherweise weniger angenehm und kann seiner überdrüssig werden. Das innere Leben hingegen ist immer anders, immer neu, wie das fließende Wasser. In einem Paar muss jeder danach streben, dieses Wasser beim anderen zu entdecken, denn es ist unerschöpflich." (Tagesgedanke vom 26.04.2016).

"...Nehmen wir nur die Art und Weise, wie die Männer und Frauen sich gewöhnlich gegenseitig betrachten. Wenn sie schon eine gewisse Zeit als Paar zusammenleben, denken sie, es gäbe beim anderen nichts mehr zu entdecken; deshalb entdecken sie auch tatsächlich nichts mehr und langweilen sich. Sie haben sich den Strömen des Lebens verschlossen und dadurch entgeht ihnen die gesamte feinstoffliche Seite der Menschen, ihre Seele, ihr Geist. Die Menschen sind lebendig und auch die Natur ist lebendig, aber um in Kontakt mit diesem Leben zu treten, müssen sie in ihrem Inneren bestimmte Wahrnehmungsfähigkeiten verfeinern." (Tagesgedanke vom 22.11.2008).

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Das Leben als Paar lässt uns an unserem Charakter arbeiten

"Da die Menschen weit davon entfernt sind, vollkommen zu sein, muss man damit rechnen, dass ihre Unvollkommenheiten ihre Beziehungen verkomplizieren. Ein Mann und eine Frau treffen sich, sie finden Gefallen aneinander, beschließen zusammenzuleben, und heiraten. Nach einiger Zeit beginnen Unstimmigkeiten, was nicht weiter verwunderlich ist. Aber anstatt sofort an eine Trennung zu denken, sollten sie zuerst versuchen, die Schwierigkeiten zu überwinden und sich dabei sagen: »Es muss einen Grund dafür geben, dass das Schicksal mich mit meinem Mann (oder meiner Frau) zusammengebracht hat. Ich werde mich also bemühen, diese Verbindung nicht zu trennen, damit ich etwas lerne und mich bessere.« Es gibt natürlich Fälle, in denen es besser ist, eine Person zu verlassen, mit der man sich nicht mehr verstehen kann. Aber nicht bevor man durch ein geduldiges, gütiges und großzügiges Verhalten die nötigen Anstrengungen unternommen hat, um die Beziehung zu retten. Andernfalls wird man wieder mit denselben Problemen konfrontiert werden. Ob in dieser oder in der nächsten Inkarnation, man kann ihnen nicht entkommen. Man wechselt die Frau oder den Mann, aber man wird so lange den gleichen Schwierigkeiten begegnen, bis man gelernt hat, an seinem Charakter zu arbeiten." (Tagesgedanke vom 8.10.2015).

 



Ausschnitt aus einem frei gehaltenen Vortrag:

Die Liebe und die Sublimierung der Sexualität

 

Alle Grade der Liebe erkennen
Syntax der Gedankenforschung

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