Die ausserordentliche Tätigkeit der menschlichen Psyche

"Jeden Tag müssen wir Probleme lösen, die uns das Leben stellt und die daher kommen, dass in uns zwei Naturen, die höhere und die niedere Natur, die Individualität und die Personalität, leben. Wir sollten also zunächst ein Wissen erlangen, das es uns erlaubt, die Offenbarungsweisen der einen und der anderen zu unterscheiden. Und wenn wir nicht ständig zwischen ihnen hin und hergerissen werden wollen, müssen wir vor allem die niedere Natur in den Dienst der höheren Natur stellen und sie dabei ohne Unterlass überwachen, weil sie rebellisch und listig ist. Selbst wenn sie scheinbar die Autorität der höheren Natur akzeptiert, versucht sie in Wirklichkeit dauernd, ihre Macht zu stürzen. Ihr denkt, am einfachsten wäre es doch, die niedere Natur zu vernichten? Nein, sie ist ein Teil des Menschen; ohne sie könnte er nicht überleben, weil sie der Verwahrer seiner verborgenen Ressourcen ist: seiner Instinkte, seiner Begierden, alles dessen, was es ihm erlaubt, sich an die Erde zu klammern, wo er für eine bestimmte Zeit zu leben hat. Wir müssen nur lernen, intelligenter und stärker als sie zu werden, denn wenn die niedere Natur einmal richtig gut beherrscht wird, ist sie die beste Dienerin der höheren Natur. (Tagesgedanken vom 9. August 2019)

Die Strukturen und Mechanismen der menschlichen Psyche erkennen

"„Erkenne Dich selbst“ – Wer ist dieses „Selbst“, das wir erkennen sollen? Sich selbst zu erkennen bedeutet, vom dichtesten bis zu feinsten, ein Bewusstsein für die verschiedenen Körper zu entwickeln, aus denen wir bestehen, und zu erkennen, welche Prinzipien diese Körper beleben, welche Bedürfnisse sie uns empfinden lassen und welche Bewusstseinszustände ihnen entsprechen. Darüber weiss man nämlich nichts. Jeder beobachtet sich ein wenig, versucht, einige gute oder schlechte Neigungen bei sich herauszufinden und sagt dann: „Ach, ich kenne mich!“ Nein, er kennt sich noch nicht. In Wirklichkeit gibt es keine Darstellung des Menschen, die seine komplexe Struktur vollständig berücksichtigt, weil es immer davon abhängt, von welchem Blickwinkel aus man ihn betrachtet... Deswegen unterteile ich den Menschen der Einfachheit halber oft in Zwei, also in niedere Natur oder Personalität und höhere Natur oder Individualität, weil diese Unterteilung das Verstehen bestimmter Probleme erleichtert…" - Taschenbuchreihe Izvor: "Die Psyche des Menschen" (P0222DE)

"Wenn der Mensch durch seine Leichtfertigkeit und Unbewusstheit diesen außerordentlichen Mechanismus durcheinander bringt, den sein psychischer Organismus darstellt, dann verursacht er nicht wiedergutzumachende Schäden. Wenn man die Gesetze nicht respektiert, ist nichts mehr beständig und verlässlich, weil es die Gesetze sind, aus denen das Gerüst des Universums, des psychischen wie des physischen Universums, besteht. Der größte Irrtum ist, diese Gesetze nicht anzuerkennen. Man tut so, als wären sie eine menschliche Erfindung, als würden sie demnach auf willkürlichen, bestreitbaren Grundlagen beruhen und als könne man sie ganz einfach übertreten. Nein! Nichts und niemand wird demjenigen helfen können, der die Gesetze der psychischen und spirituellen Welt übertritt." (Tagesgedanken vom 5. May 2004)

Die Psyche des Menschen
Da keine Darstellung des Menschen seiner Komplexität vollkommen gerecht wird, sollte es nicht verwundern, wenn Religionen und …
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Erkenne Dich selbst - Jnani yoga - Band 17/18
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Wir müssen unterscheiden lernen, welches Prinzip in uns wirkt, und dann der höheren Natur den Vorrang geben

"Wer nicht fähig ist, die Strukturen und Mechanismen der menschlichen Psyche allgemein und seiner eigenen Psyche im Speziellen zu verstehen, der steuert auf die schlimmsten Widersprüche zu. Wie viele Personen reden von mystischer Liebe, während sie in Sinnlichkeit und in der Unordnung der Leidenschaften leben! Und andere bilden sich ein, sie hätten sich einem spirituellen Ideal geweiht, während sie in Wirklichkeit nur ihrer Eitelkeit, ihrem Bedürfnis die anderen zu beherrschen usw., dienen. Bei der niederen und höheren Natur im Menschen kann die eine nicht ohne die andere existieren. Es ist an ihm, klar zu sehen und zu lernen, wie er seine niedere Natur für die Entfaltung seiner höheren Natur dienlich machen kann." (Tagesgedanken vom 16. Februar 2012)

"Wie oft seid ihr bereit, den Ratschlägen der niederen Natur zu folgen! Sobald sie zu euch sagt: »Schau dir den an, er hat dich getäuscht, er hat dich geschädigt, er hat dich verleumdet, du musst ihm eine ordentliche Lektion erteilen«, beeilt ihr euch, ihr zu gehorchen, weil ihr glaubt, Recht und Gerechtigkeit seien auf eurer Seite. Aber nein, da täuscht ihr euch; und künftig sollt ihr genau hinterfragen, wo jeder eurer Impulse herkommt. Dann werdet ihr sehen, dass es meist eure niedere Natur ist, die euch berät. In diesem Fall müsst ihr erkennen, dass nichts Gutes dabei herauskommen wird. Es sind Jahre nötig, um diese Urteilsfähigkeit zu erwerben, denn das ist nicht so einfach, es erfordert sogar großen Scharfsinn, weil die niedere Natur die Fähigkeit hat, ihre Stimmen auf vielfältige Weise zu verstellen und mit einem trügerischen Erscheinungsbild auftritt! Ein wahrer Eingeweihter aber ist ein Mensch, der sich sein ganzes Leben lang darin geübt hat, zu unterscheiden, ob seine Impulse von seinem niederen oder von seinem höheren Ich kommen." (Tagesgedanken vom 22. August 2012)

"Genährt von unseren groben, egoistischen Begierden, drängt uns unsere niedere Natur zu engstirnigen und voreingenommenen Entscheidungen und Zielsetzungen. Darin liegt die Unreinheit, sucht sie nicht anderswo! Reinheit und Unreinheit sind also vor allem eine Frage der Absichten, der Ziele. Ja, Absicht und Ziel machen unser Handeln rein oder unrein. Wenn ihr ein unpersönliches Ziel habt, wenn ihr für das Wohl aller arbeiten wollt, ist euer Tun rein. Sucht ihr also aufrichtig nach Reinheit, von ganzem Herzen, von ganzer Seele, dann bemüht euch, den Manifestationen eurer niederen Natur Grenzen zu setzen." (Tagesgedanken vom 23. Juli 2011)

"Überall spricht man von Organisation, es handelt sich jedoch immer um materielle Organisation. Aber welch ein Durcheinander ist im Innenleben der Menschen! Sie denken nie daran, dass es hier auch etwas zu organisieren gibt.  Um unsere Innenwelt zu organisieren, genügt die intellektuelle Tätigkeit nicht. Man muss versuchen, die Organe zu entwickeln, die es ermöglichen, mit den Welten der Seele und des Geistes in Kontakt zu kommen. Denn die Seele und der Geist sind Realitäten, die existieren. Solange man sie vernachlässigt, ist alles, was man über das seelische Leben sagen kann, ohne Sinn. Die innere Organisation setzt voraus, dass der Mensch eine entsprechende Tätigkeit hat, um seine spirituellen Organe, seine feinstofflichen Zentren zu befreien und zu entwickeln - die Aura, den Solarplexus, das Harazentrum, die Chakras -, um mit den Realitäten der göttlichen Welt in Kontakt zu treten." (Tagesgedanken vom 23. May 2001)

Die menschliche und göttliche Natur in uns
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Ausschnitt aus einem frei gehaltenen Vortrag :

 Personalität und Individualität, die beiden Naturen des Menschen

< Unseren freien Willen bestmöglich nutzen
Das Bewusstsein erweitern
Syntax der Gedankenforschung

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