Tagesgedanke vom Dienstag, den 10. Februar 2026
Zahlreiche Gesten
Zahlreiche Gesten, an die man sich so gewöhnt hat, dass sie automatisch geworden sind, haben in Wirklichkeit einen sehr tiefen Sinn. Ihr müsst zum Beispiel jemanden treffen, um mit ihm zu sprechen, zu essen oder über eine Arbeit zu verhandeln. Als Erstes gebt ihr ihm die Hand und stellt so eine Verbindung her. Eine der Hände steht für das männliche, aussendende Prinzip und die andere für das weibliche, empfangende Prinzip. Wenn beide sich dieser Geste bewusst sind, spielt jede Hand ihre Rolle, und es entsteht daraus eine wirksame Harmonie.* Zwei Personen, die sich die Hand geben, zeigen damit, dass sie einander verstehen wollen, miteinander auskommen wollen, um dann denselben Weg zu beschreiten. Doch nur unter der Bedingung, dass eine der beiden Hände eine positive Energie besitzt und die andere eine negative. Zwei aktive, positive Hände provozieren Konflikte. Zwei passive, negative Hände bleiben leblos, unwirksam. Die Geste des Händegebens setzt immer den Wunsch voraus, eine geordnete Aktivität hervorzubringen. Eine Voraussetzung dafür ist, dass sich die zwei Personen abwechslungsweise emissiv und rezeptiv verhalten.
Omraam Mikhaël Aïvanhov













