Tagesgedanke vom Mittwoch, den 10. Juni 2026
Die Haut
Die Haut, die Ohren, die Augen, die Nase usw. sind Organe, die uns gestatten, mit der physischen Welt in Kontakt zu treten. Wenn eines dieser Organe beschädigt ist, können wir unsere Arbeit nicht korrekt ausführen.* Und was für die physische Ebene gilt, gilt auch für die spirituelle Ebene. Wenn wir die Organe, die dafür bestimmt sind, uns mit der spirituellen Ebene in Kontakt zu bringen, nicht entwickelt haben, haben wir keinerlei Mittel, diese kennenzulernen. Und das trifft für die meisten Menschen zu. Sie haben diese Organe noch nicht entwickelt und geben sich deswegen mit der Aussage zufrieden: »Solange ich es nicht fühle, existiert es nicht.« Dennoch haben uns wissenschaftliche Apparate seit langem gezeigt, dass sich unzählige Ton- und Lichtschwingungen jenseits oder außerhalb unserer Wahrnehmung befinden. Der Mensch ist also begrenzt in seinen Wahrnehmungen, aber in seinem Urteilsvermögen ist er noch begrenzter. Er sollte nun wenigstens seine Grenzen anerkennen, denn die Existenz dessen zu leugnen, was er mit seinen physischen Augen nicht sieht oder mit seinen physischen Ohren nicht hört, kann nur seine Entwicklung verzögern.
Omraam Mikhaël Aïvanhov













