Tagesgedanke vom Montag, den 31. August 2026

Seit abertausend Jahren bitten die Menschen: »Herr

Seit abertausend Jahren bitten die Menschen: »Herr, unser Gott, vernichte das Böse!« Aber der Herr kratzt sich am Kopf, Er lächelt und sagt sich: »Die Armen! Wenn sie die Nützlichkeit ihres Leidens verstehen würden, würden sie aufhören, mich zu bitten. Aber bis dahin – immer dieselben Gebete!« Man soll natürlich beten, aber man soll um Folgendes bitten: »Herr, mein Gott, lehre mich, wie Du die Welt geschaffen hast, wie Du die Dinge betrachtest. Gib mir das Verständnis, die Weisheit, die Intelligenz, damit ich wie Du über dem Bösen stehen kann, damit es mich nicht berührt und dass ich fähig sein möge, mich seiner zu bedienen, um große Dinge zu verwirklichen.« Wer so denkt, sieht, dass das Böse eine positive Rolle im Universum zu spielen hat. Ihr werdet sagen, dass ihr es anders gelernt habt. Das ist möglich, aber solch eine Unterweisung ist unvollständig. Sie ist gut und wahrhaftig für Kinder, aber die Wirklichkeit ist anders. Die ganze Schöpfung beweist, dass das Böse in der kosmischen Ökonomie unerlässlich ist.*

Omraam Mikhaël Aïvanhov
Siehe das Buch Die Antwort auf das Böse, kapitel III

OMRAAM MIKHAËL AÏVANHOV
Sonnenworte

Die universelle Botschaft von Omraam Mikhaël Aïvanhov (1900 – 1986) ist in die Reihe der grossen Weisheitslehren der Menschheitsgeschichte einzuordnen. In seiner Philosophie erläutert er die grossen Lebensgesetze und vermittelt zahlreiche Methoden und Anwendungsmöglichkeiten, die zu einem besseren Selbstverständnis des Menschen beitragen.

„Ich möchte euch durch meine Lehre ein grundlegendes Verständnis des Menschen vermitteln: darüber, wie er gebaut ist, über seine Beziehungen zur Natur, über den Austausch, den er mit dem Universum halten muss, um an der Quelle des göttlichen Lebens trinken zu können…“

 


 
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