Tagesgedanke vom Freitag, den 12. Juni 2026
Die Wahrheit ist
Die Wahrheit ist, dass der Mensch sich als geistiges Wesen noch nicht wirklich in seinem Körper niedergelassen hat. Der Körper schleppt den Geist mit sich, dieser ist in ihm begraben, erdrückt, manchmal gar erstickt, aber er wohnt nicht wirklich in ihm. Der Geist kann sich nur in einer ihm würdigen Wohnstätte niederlassen. Bis sie so weit ist, geht der Geist (oder vielmehr, was man für den Geist hält) mit dem Körper spazieren, genau wie ein Mann und eine Frau Arm in Arm herumschwanken... Was für ein Schauspiel! Aber das ist genau die Situation des Menschen, der noch nicht begriffen hat, dass er eine Arbeit an sich selbst machen muss. Und was ist das für eine Arbeit? Das göttliche Prinzip in sich befreien, damit es sich so hoch wie möglich aufschwingen kann und bei seiner Rückkehr, wenn es wieder herabkommt, seine Wohnstätte reinigt und erhellt. Diese Wohnstätte ist der physische Körper, aber auch der Astral- und der Mentalkörper, durch die unser Geist sich eines Tages manifestieren soll.*
Omraam Mikhaël Aïvanhov













