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Tagesgedanke vom Donnerstag, den 7. September 2000

Solange der Mensch außerhalb Gottes bleibt, kennt er Ihn …

Solange der Mensch außerhalb Gottes bleibt, kennt er Ihn nicht. Um Gottes Unermesslichkeit und Grenzenlosigkeit zu verstehen, muss er mit Ihm verschmelzen, sich in Ihm auflösen und eins werden mit Ihm. Doch diese Verschmelzung kann nicht stattfinden, solange er nicht an seiner Reinigung arbeitet. Betrachten wir einen Vergleich: Ihr habt einen großen Quecksilbertropfen, den ihr in kleinen Tröpfchen über einem Blatt Papier verteilt. Jetzt bringt ihr die Tröpfchen zusammen und sie verschmelzen sich wieder zu einem einzigen. Ihr habt sicher alle diese Erfahrung schon gemacht. Lasst nun über die verteilten Tröpfchen etwas Staub fallen. Wie sehr ihr euch danach auch anstrengen mögt, jetzt bleiben sie voneinander getrennt. Mit uns geschieht dasselbe. Der Herr ist Herrlichkeit, Licht und Unermesslichkeit und um sich Ihm zu nähern, müssen wir uns von allen Unreinheiten befreien, die wie eine Staubschicht die Verschmelzung verhindern.

Omraam Mikhaël Aïvanhov




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