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Tagesgedanke vom Freitag, den 26. September 2008

Es reicht nicht aus, die Menschen oder die Dinge zu sehen, …

Es reicht nicht aus, die Menschen oder die Dinge zu sehen, um sie zu kennen. Kennt man die Erde, weil man sie sieht? Überhaupt nicht. Man weiß nichts von all ihren Labors und den unzähligen Arbeitern, die dort wirken. Kennt man das Wasser, weil man es trinkt, die Luft, weil man sie atmet und das Licht, weil es in unsere Augen eindringt? Nein, denn das ist nur der körperliche Aspekt. Die Sonne selbst ist vor allem als eine Quelle des Lichts und der Wärme bekannt, aber das ist sehr wenig in Vergleich zu dem, was wir nach unserer Bestimmung von ihr kennen sollten. Jesus hat gesagt: »Das ist aber das ewige Leben, dass sie Dich, der du allein wahrer Gott bist, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen« (Jh 17,3). Ihr werdet euch fragen, wie man den Herrn kennen kann. In Wirklichkeit handelt es sich nicht um eine objektive Kenntnis, denn wir sind von Ihm nicht getrennt. Aber um Ihn zu erkennen, müssen wir die Intensität unserer Schwingungen erhöhen, damit wir die entsprechende Wellenlänge finden und uns so mit Ihm identifizieren können. Denn die Erkenntnis ist nichts anderes als eine Anpassung, eine Vereinigung mit dem Wesen, das man erkennen will, also eine Harmonie der Schwingungen.

Omraam Mikhaël Aïvanhov




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