20 Jahre Gedanken für den Tag, die Ihnen für die thematische Suche zur Verfügung stehen.
Eine Fundgrube, um die von Omraam Mikhaël Aïvanhov übermittelte Lehre zu vertiefen!
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Das männliche Prinzip wird als aktiv definiert und das weibliche als passiv
Das männliche Prinzip wird als aktiv definiert und das weibliche als passiv, aber die Passivität hat eine ebenso wichtige Rolle wie die Aktivität. Denn wenn das männliche Prinzip den Inhalt beisteuert, so bringt das weibliche Prinzip das Gefäß, die Form. Und die Form ist mit einer wunderbaren Anziehungskraft ausgestattet. Das weibliche Prinzip wird nur als passiv definiert, um es dem aktiven männlichen Prinzip gegenüberzustellen. In Wirklichkeit ist das weibliche Prinzip nicht inaktiv, es wird tätig, und dieses Tätigwerden, das den Aspekt der Passivität annimmt, ist äußerst wirksam. Anstatt sich wie das männliche Prinzip nach vorne zu projizieren, zieht das weibliche Prinzip an. Das ist seine Aktivität. Und wer keine echte Widerstandskraft hat, sich ihm zu widersetzen, wird absorbiert. Die männliche Aktivität ist sichtbarer, aber nicht stärker. Man kann sagen, aktiv sein bedeutet, vom Zentrum an die Peripherie zu gehen, und passiv sein bedeutet, die Elemente der Peripherie ins Zentrum anzuziehen. Selbst wenn diese Anziehung nicht wirklich sichtbar ist, ist sie doch reell, sie wirkt.*
Omraam Mikhaël Aïvanhov