20 Jahre Gedanken für den Tag, die Ihnen für die thematische Suche zur Verfügung stehen.
Eine Fundgrube, um die von Omraam Mikhaël Aïvanhov übermittelte Lehre zu vertiefen!
Geben Sie ein Wort / eine Phrase ein und lassen Sie sich inspirieren!
Von dem Augenblick an, wo man etwas tut, setzt man …
Von dem Augenblick an, wo man etwas tut, setzt man unweigerlich gewisse Kräfte in Bewegung, die ebenso unweigerlich bestimmte Folgen nach sich ziehen. Diese Idee der Entsprechung zwischen Ursache und Wirkung ist zunächst im Wort »Karma« enthalten. Erst später hat dieses Wort die Bedeutung einer Buße für begangene Übertretungen angenommen. Man könnte sagen, dass »Karma«, in diesem zweiten Sinne verstanden, immer dann zum Tragen kommt, wenn eine Handlung nicht völlig aus dem Antrieb göttlicher Weisheit und Liebe geschieht, was meistens der Fall ist. Aber der Mensch macht seine Versuche, er muss sich üben. Diese Versuche sind eben ungeschickt und unvollkommen, was jedoch nicht weiter schlimm ist, er muss sich korrigieren, seine Fehler wieder gut machen und sich verständlicherweise dafür bemühen und leiden. Ihr entgegnet: »Wenn man durch Handlungen zwangsläufig Fehler begeht und leiden muss, um sie wieder gut zu machen, dann ist es doch besser, gar nicht erst zu handeln.« Nein, man muss trotzdem etwas tun. Gewiss werdet ihr leiden, doch ihr lernt dabei und entwickelt euch, und eines Tages leidet ihr nicht mehr. Wenn ihr gelernt habt, euch korrekt zu verhalten, wenn alle eure Handlungen und Worte von Güte, Reinheit und Selbstlosigkeit durchdrungen sind, verursachen sie kein »Karma« mehr, sondern ziehen segensreiche Wirkungen an. Das nennt man dann »Dharma«
Omraam Mikhaël Aïvanhov