20 Jahre Gedanken für den Tag, die Ihnen für die thematische Suche zur Verfügung stehen.
Eine Fundgrube, um die von Omraam Mikhaël Aïvanhov übermittelte Lehre zu vertiefen!
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Wenn wir uns in der Sonne aufhalten würden, würden wir …
Wenn wir uns in der Sonne aufhalten würden, würden wir keine Dunkelheit kennen. Aber wir sind aus der Sonne herausgetreten, symbolisch gesprochen. Wir sind auf die Erde herabgestiegen, und die Erde dreht sich um die Sonne, darum sind wir abwechselnd im Schatten und im Licht. Und solange wir außerhalb der Sonne sind, müssen wir dieses Wechselspiel akzeptieren: Tag und Nacht, Licht und Dunkelheit, Aktivität und Ruhe, Gut und Böse. Aber es geht nicht nur darum, es anzunehmen, sondern auch es nutzen zu können. Ja, wie nützt ihr zum Beispiel die Nacht? Wunderbar: Ihr schlaft, ihr tut nichts, und am Morgen, wenn ihr erwacht, ist eure Kraft wiederhergestellt, ihr habt euch aller Abfallstoffe entledigt, ihr seid bereit, euch aufs Neue an die Arbeit zu machen. Also, warum lernt ihr nicht, das Böse, die Schwierigkeiten, die Hindernisse zu benützen? Um Nutzen aus dem Bösen zu ziehen, muss man es integrieren, das heißt, es als Material in seine Aktivitäten einfügen. Genau wie in der Chemie wo man keine einzige Substanz, nicht einmal die allergiftigste verwirft, weil alles für etwas Gutes benützt werden kann, wenn man weiß, wie man vorgehen muss.
Omraam Mikhaël Aïvanhov