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Tagesgedanke vom Samstag, den 28. August 2010

Wie viel Leid, das die Menschen beklagen, kommt daher, dass …

Wie viel Leid, das die Menschen beklagen, kommt daher, dass sie sich etwas aneignen wollen, was anderen gehört: Gegenstände, Grundstücke, Männer, Frauen, Anstellungen usw. Und natürlich machen sie die anderen verantwortlich, weil sie finden, dass diese ihrem Ehrgeiz und ihrem Begehren Hindernisse in den Weg legen. Sie werden sich nie von diesem Leid befreien können, solange es ihnen nicht dämmert, dass sie selbst die Ursache dafür sind. Alle Menschen werden diese Art von Leiden kennenlernen, solange sie nicht ebenfalls begriffen haben, dass nichts von dem, was sie besitzen oder zu besitzen wünschen, ihnen das wahre Glück verschaffen kann. Jemand leidet, weil er sich arm, schwach, krank, unwissend, hässlich oder alleine findet; aber der Besitz von Reichtum, Macht, Gesundheit, Wissen und Schönheit sowie die Tatsache, von vielen Leuten umgeben zu sein, hat noch nie jemanden daran gehindert, zu leiden. Man ist sogar oft erstaunt zu entdecken, mit welchen inneren Qualen Männer und Frauen zu kämpfen haben, von denen man sagt, sie hätten alles, um glücklich zu sein. Ja, sie haben alles, außer dem Wesentlichen: dem Bedürfnis nach einem spirituellen Leben, welches alleine das wahre Glück bringen kann.

Omraam Mikhaël Aïvanhov




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