20 Jahre Gedanken für den Tag, die Ihnen für die thematische Suche zur Verfügung stehen.
Eine Fundgrube, um die von Omraam Mikhaël Aïvanhov übermittelte Lehre zu vertiefen!
Geben Sie ein Wort / eine Phrase ein und lassen Sie sich inspirieren!
Beim Tod eines geliebten Menschen, eines Elternteils oder …
Beim Tod eines geliebten Menschen, eines Elternteils oder eines Freundes, entspricht es einem natürlichen Bedürfnis, durch Gegenstände, Briefe oder Fotos die Verbindung aufrecht zu erhalten. Doch genügt dies nicht, um die Präsenz des Verstorbenen zu bewahren. Denn ein Mensch ist nicht in den Gegenständen, sondern in seinem Geist gegenwärtig. Solange man aber nur einige Gegenstände oder Fotos betrachtet, geht es nicht um den Geist, sondern um Materie. Es ist auch natürlich, sich am Grab zu sammeln. Doch was sich im Grab befindet, ist der Körper und nicht der Geist. Der Geist braucht Freiheit, und er ist bestrebt, sich vom Körper zu lösen, um in der Unendlichkeit, seiner wahren Heimat reisen zu können. Wenn man leidet und an einem Grab weint, als ob die Person, die da im Sarg liegt, bis in alle Ewigkeit da bleiben müsste, grenzt man ihren Geist, der nichts anderes wünscht, als sich zu befreien, ein und stört ihn. Man findet nicht zu einem geliebten Wesen, indem man um es weint. Wenn ihr wirklich zu ihm finden wollt, so bemüht euch, es da zu suchen, wo es ist, sehr weit entfernt, hoch oben im Licht.
Omraam Mikhaël Aïvanhov