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Tagesgedanke vom Mittwoch, den 23. November 2022

Drogen - der Mensch glaubt, sich befreien zu können, wenn er sich ihrer bedient

Die materialistischen Denker haben sich bemüht zu beweisen, dass es keinen Gott, keine Vorsehung, keinen Himmel und keine Hoffnung auf ein Leben nach dem Tode gibt und haben so all das verleugnet, was der Existenz des Menschen ihren Sinn gibt: die Wirklichkeit von Seele und Geist. Sie haben behauptet, die Religion sei »Opium für das Volk« und um glücklich zu sein, genüge es dem Menschen, etwas zu essen und ein Dach über dem Kopf zu haben, eine Familie zu gründen und zu lernen. Doch was geschieht in Wirklichkeit? Selbst wenn er seinem Körper, seinem Herzen und seinem Intellekt alles gegeben hat, wonach diese verlangen, ist er nicht zufrieden. Er hat es versäumt, Seele und Geist zu nähren, und sie stellen nun ihre Forderungen! Und darum sind die Drogen*, die sich mehr und mehr in der Welt verbreiten, eine Warnung. Denn die Seele versucht, ihre Bedürfnisse begreiflich zu machen: Sie erstickt und bedient sich der Drogen, um sich zu befreien. Sollte man sich also dieses Opiums »Religion« entledigen? Jetzt gibt es Marihuana, Heroin, Kokain..., ist das besser? * Vgl. Band 233 »Eine Zukunft für die Jugend«, die Kapitel 1, 5, 6 und 9.

Omraam Mikhaël Aïvanhov




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