Tagesgedanke vom Samstag, den 19. Januar 2019
Die Edelsteine und ihre Beziehungen zu den Tugenden - Die Maler
Die Maler, welche Engel, Erzengel und Gottheiten darstellen wollten, haben diese oft mit großartigen, goldüberzogenen Gewändern und Edelsteinen bekleidet. Sie hatten intuitiv erfasst, dass es eine Entsprechung zwischen dem spirituellen und dem materiellen Reichtum gibt. Der Brauch, die Priestergewänder mit Edelsteinen zu verzieren, existiert bis heute und hat dieselbe Bedeutung: Der äußere Reichtum der vom Priester getragenen Kleider soll seinen spirituellen Reichtum ausdrücken. Und ihr solltet, wenn ihr mit Edelsteinen verzierten Schmuck tragt, daran denken, dass ihr diese Steine ebenfalls innerlich besitzen müsst: der Saphir ist der Friede, der Rubin die Liebe, der Amethyst das Opfer, der Topas die Weisheit, der Smaragd die Hoffnung, der Diamant die Kraft des Geistes... Die Symbolik der Edelsteine ist sehr umfassend und reichhaltig, und man kennt das Ausmaß ihrer Wirkungen noch nicht.
Omraam Mikhaël Aïvanhov













