Tagesgedanke vom Montag, den 7. April 2008

Der Mensch neigt natürlicherweise dazu, das Vergnügen zu …

Der Mensch neigt natürlicherweise dazu, das Vergnügen zu suchen, dies ist wohlbekannt und auch normal. Aber soll er dieser Anwandlung seiner Natur, die ihn dazu drängt, seine instinktiven Bedürfnisse zu befriedigen, vertrauen? Soll er ihr nachgeben, ohne sich zu fragen, wohin sie ihn führen wird? Manche finden Vergnügen darin, maßlos zu essen oder zu trinken, die anderen anzugreifen, ihnen alles wegzunehmen und das, was sie stört, zu zerstören. Man kann wohl verstehen, dass sie dabei Vergnügen empfinden, die Natur ist so reich an Möglichkeiten! Aber wenn sie nicht richtig gelenkt und von keiner Weisheit oder Überlegung beherrscht wird, ist die Neigung zum Vergnügen nicht absolut gerechtfertigt. In ihrem Schwung hat sie eine gewisse Rechtfertigung, aber nicht in ihrer Ausführung und man darf ihr nicht die Freiheit gewähren, sich unkontrolliert zu realisieren. Alle Bedürfnisse sind großartige Impulse und Kräfte; sie haben an sich nichts Schlechtes; sie werden jedoch schlecht, wenn die Weisheit nicht eingreift, um ihr Wort mitzureden.

Omraam Mikhaël Aïvanhov

OMRAAM MIKHAËL AÏVANHOV
Sonnenworte

Die universelle Botschaft von Omraam Mikhaël Aïvanhov (1900 – 1986) ist in die Reihe der grossen Weisheitslehren der Menschheitsgeschichte einzuordnen. In seiner Philosophie erläutert er die grossen Lebensgesetze und vermittelt zahlreiche Methoden und Anwendungsmöglichkeiten, die zu einem besseren Selbstverständnis des Menschen beitragen.

„Ich möchte euch durch meine Lehre ein grundlegendes Verständnis des Menschen vermitteln: darüber, wie er gebaut ist, über seine Beziehungen zur Natur, über den Austausch, den er mit dem Universum halten muss, um an der Quelle des göttlichen Lebens trinken zu können…“

 


 
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