Tagesgedanke vom Mittwoch, den 23. August 2000
Die folgende Begebenheit soll sich in New York zugetragen …
Die folgende Begebenheit soll sich in New York zugetragen haben: Zwei Autofahrer, die im Eiltempo unterwegs waren, prallten zusammen. Es gab keine Verletzten und nur wenig Sachschaden. Beide gaben zu, die Höchstgeschwindigkeit überschritten zu haben und am Unfall mitschuldig zu sein und sie gingen ohne gegenseitige Ansprüche auseinander. Es verging eine lange Zeit, und dann, eines Tages, wurden sie beide zu ihrer größten Verwunderung vor Gericht gerufen. Was war geschehen? Eine Lehrerin, die den Zusammenprall miterlebt hatte, hatte sie verklagt. Der Anblick des Zusammenstoßes hatte sie so schockiert, dass sie krank davon wurde und ihren Beruf nicht mehr ausüben konnte – sie hörte ständig seltsame Geräusche im Kopf. Das Gericht verurteilte die beiden Männer dazu, der Frau eine Entschädigung zu bezahlen. Das ist eine sehr interessante Geschichte, denn sie enthüllt uns gewisse Gesetzmäßigkeiten der unsichtbaren Welt. Zwei Personen, die durch ihr Verhalten Schaden angerichtet haben, meinen die Sache geregelt zu haben, da sie unter sich übereingekommen sind. Doch nein, irgendwo in der Welt kann eine dritte Person durch sie einen Schaden erlitten haben, und die Gerechtigkeit wird sie eines Tages zur Verantwortung ziehen. Die Schuldigen werden sagen: »Diese Sache betraf nur uns!« – »Nein«, wird die Gerechtigkeit sagen, »ihr müsst bezahlen«. Und so werden die Menschen vom Schicksal überrascht, ohne dass sie anderen direkt Leid zugefügt hätten. Auch euch ist das schon passiert: Jedes Mal wenn ihr erstaunt seid, etwas bezahlen zu müssen, ohne dass ihr euch schuldig fühlt. Das heißt, dass euch trotzdem eine Schuld trifft, denn die göttlichen Gesetze haben euch für schuldig befunden.
Omraam Mikhaël Aïvanhov















