Tagesgedanke vom Sonntag, den 14. Februar 2021
Das kollektive Leben hat nur die materiellen Probleme gelöst - Die Menschen haben die Probleme des kollektiven Lebens nur dem Anschein nach gelöst
Die Menschen haben die Probleme des kollektiven Lebens nur dem Anschein nach gelöst. Äußerlich haben sie zwar Nationen gebildet und Gesellschaften organisiert, deren Mitglieder sich gegenseitig unterstützen und jeder im Dienste aller steht und von allem profitieren kann, aber innerlich bleiben sie isoliert, aggressiv und feindselig, jeder gegen jeden. Jeglichen Fortschritt, den sie im materiellen, praktischen Leben und im Bereich der Organisation und Technik erzielt haben, haben sie nicht auf den inneren Bereich übertragen können. Und darum leidet die Menschheit, trotz allen Fortschritts, immer noch an denselben Übeln: Kriege, Elend, Hungersnöte und Unterdrückung, und das in bis heute noch unbekannten Ausmaßen. Man muss ein für allemal begreifen, dass wirkliche Verbesserungen sich nur dank einer tiefgreifenden Veränderung der Geisteshaltung vollziehen. Psychisch und geistig müssen die Menschen sich verbunden fühlen, um die einzig wahre Gesellschaft bilden zu können: die innere universelle Bruderschaft. Sobald sich jeder Einzelne bemüht, das höhere Bewusstsein der Einheit zu erlangen, werden Gesellschaften, Völker und Nationen beginnen, in Glück und Freiheit zu leben.* * Vgl. Band 206 (P0206DE)»Eine universelle Philosophie«, Kapitel 8 »Die Bruderschaft, ein höherer Bewusstseinsgrad«.
Omraam Mikhaël Aïvanhov













